| EGBERT VAN HEEMSKERCK (1634-1704) | |||||
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Ein Extra-Dienst beim Barbier Inmitten einer chaotischen Szene hält ein Barbier seinen Patienten kräftig fest, um einen Zahn ziehen zu können. Durch seinen Kneifer können wir sehen, dass es sich hier um einen distinguierten, vornehmen und weisen Mann handelt. In seiner florierenden Praxis sitzen verletzte Menschen, die auf seine Hilfe warten. Der Junge, der links von der Treppe fällt, wird sich in die Reihe der Wartenden einreihen müssen. Der halb geöffnete Schrank steht voller Töpfe, Krüge und Flaschen, und auf dem Tisch steht ein Glas mit Urin, dass analysiert werden soll. Der Barbier war tatsächlich in allen Sätteln gerecht und stand bei den leichtgläubigen Bürgern gut angeschrieben. Die doch meistens kritischen Genremaler trieben aber mit dem Barbier so ihren leichten Spott. Auch seine ursprüngliche Aufgabe, nämlich das Rasieren, übte er scheinbar auch nicht gerade zimperlich aus, wenn man sich die verkrampfte Haltung des Kunden links auf dem Gemälde betrachtet. |
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