| HIËRONYMUS BOSCH (+1516) | ||
| DIE VERSUCHUNG DES HEILIGEN ANTONIUS In der Epoche des Hieronymos Bosch war man mit Bewunderung erfüllt vor dem Heiligen Antonius. Er konnte immerhin teuflischen Versuchungen widerstehen. Dies steht jedoch in krassem Gegensatz zum Leben gewöhnlicher Sterblicher, so wie das auf diesem Triptycon in prächtigen Farben dargestellt wird. Auf den geschlossenen Flügeln ist die Gefangennahme und Kreuzigung von Jesus Christus zu sehen. | ||
![]() JB05 h. 7,0 cm FISCH MIT MAST Dieser gepanzerte Fisch treibt wie ein Boot im Wasser vor dem zentralen Bild: Das Zelebrieren der “schwarzen Messe”. Auf dem Gemälde „Die Versuchung des Heiligen Antonius“ sehen wir Fische in verschiedener Gestalt. Dieser Fisch schwimmt noch, aber seine Artgenossen befinden sich auf dem Trocken, oder sogar in der Luft. Da dient dieser als fischblütiges Transportmittel für Figuren, die vermutlich Hexen sind. Jedoch würden wir hier eher einen Hexenbesen erwarten. |
![]() JB06 h. 11,5 cm
JBG06
h. 36,0 cm |
![]() JB12 h. 9,5 cm
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| MONSTRUM Auf der linken Seite des Mittelflügels zieht eine seltsame Prozession dämonischer Monstren an unserem Auge vorbei. Hieronymus Bosch stellt hier die Gerichtsbarkeit seiner Zeit an den Pranger. Das abgehackte Bein eines gerade Hingerichteten baumelt am Rad. Ein durchbohrtes Schwein verweist auf den eigenartigen Brauch, auch sündhafte Tiere nach dem Strafrecht zu verurteilen. Im Vordergrund dieses Bildes sehen wir ein charakteristisches mittelalterliches Phantasie-Monstrum. | ||
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