GIUSEPPE ARCIMBOLDO (CA. 1527-1593)

 

Vertumnus (1591)

AR01                                     h. 11 cm

 

Kaiser Rudolph II wird hier als Vertummus porträtiert, der römische Gott des Herbstes, der vor allem über die Obstgärten wachte und eine Fülle an Früchten schenkt. Das ist eine Ode an die weise Herrschaft des Kaisers, der dafür sorgte, dass seine Untertanen in Frieden die reichen Früchte des Feldes ernten konnten. Arcimboldo malte das Porträt in Mailand. Kaiser Rudolph erlaubte ihm, am Ende seines Lebens wieder nach Mailand zurückzukehren, unter der Bedingung, dass Arcimboldo auch da für den Kaiser arbeiten würde.

 

 

 

 

 

 

Wasser ist das wohl komplexeste Porträt aus einer Serie Porträts mit den vier Elementen als Thema. Die Meerestiere sind sehr realistisch gemalt, aber die unterschiedlichen Größenordnungen wurden dabei nicht berücksichtigt. Arcimboldo hat bei dieser Malerei sicherlich die Hilfe von Gelehrten erhalten, die am Hof des Kaisers, der sich sehr für Zoologie interessierte, beschäftigt waren. Das Porträt ist eine klassische Ode an die Herrschaft von Maximilian II, der dafür sorgte, dass seine Untertanen ein Leben in Harmonie mit den Elementen führen konnten.

Wasser (1566)

AR02                                     h. 12 cm


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